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Wie schreibe ich Clues ?

             

Das ist genauso als wenn Du fragen würdest: “Wie schreibe ich einen Roman ?”. Am besten ist es für Neulinge bereits existierende Clues zu lesen (z.B. bei www.Letterboxing-Germany.de). Hier wirst Du interessante Beispiele finden die Du verwenden kannst oder Du denkst Dir einfach ganz neue Clues aus.

Arbeite mit dem was Dir die Gegend bietet (Landschaftliche Merkmale, Felsen usw.). Zur Hilfe kann ich einige Punkte nennen nach denen man sich richten sollte:

Verwende unveränderliche Orientierungspunkte. Wenn Du geheimnisvolle oder schwierige Clues schreibst, überlege wie Du zu einem Orientierungspunkt führst, damit dem Letterboxer klar ist, dass er sich auf dem richtigen Weg befindet und das er den Clue richtig Interpretiert hat.

Verwende natürliche Merkmale, die es nicht zu schwierig machen den Weg zu finden. Ein natürliches Merkmal kann z.B. ein Fluss oder ein Weg sein, der sich hinter einen Orientierungspunkt voraus befindet. Das ist ein Zeichen für den Letterboxer, dass er sich auf dem richtigen Weg befindet und nicht falsch läuft. Diese Hilfe verwende ich nicht sehr oft. Aber bei sehr schweren Clues können sich diese Hinweise hilfreich sein.

Berücksichtige in Deinen Clues eine sogenannte “Schrittkalibrierung” wenn Du mit Schritten arbeitest. Zum Beispiel schreibst Du in Deinem Clue den Hinweis „ 50 Schritte vom Grenzstein in Richtung 260°“. Wie weit sind aber die 50 Schritte ? Es wird bei jeder Person verschieden sein (Kinder, Erwachsene, große und kleine Menschen). Deshalb kann es schwierig sein die Richtige Entfernung zum Ziel zu finden. Wenn Du so etwas in den Clues verwendest solltest Du eine „Schrittkalibrierung“ einbauen wie z.B. „100 Schritte vom Felsen in Richtung 33° bis zur großen Eiche, dann 50 Schritte in Richtung 260°“. Die erste Distanz zwischen den beiden Orientierungspunkten erlaubt dem Letterboxer Deine Schrittlänge festzustellen. Anschließend weiß der Letterboxer auch wie weit die nächsten 50 Schritte für Ihn sein müssen um zum Ziel zu gelangen. Dies ist natürlich nur eine Option, die verwendet werden kann aber nicht muss. Es wäre aber für den Letterboxer ärgerlich wenn er wegen so etwas nicht die Box finden würde.

Beschreibe das Versteck klar wenn jemand den Clue bis zu Box gelöst hat. Das Versteck ist zwar oft schwer zu beschreiben aber es ist nicht einfach für den Letterboxer die auf dem Waldboden versteckte Box zu finden. Vor allem dann wenn die Beschreibung am Ziel lautet: „versteckt unter einem umgestürzten Baum und getarnt mit Ästen“. Es liegen dann am Ziel vielleicht viele umgestürzte Bäume. Die letzten Schritte beschreibe ich genau und verwende Orientierungspunkte wie z.B. Felsen usw.

Weise andere Letterboxer auf mögliche Gefahren in Deinen Clues hin (z.B. gefährliche Tiere, glatte Steine usw.)

 

 
             
 
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letzte Änderung: 17/06/07

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